Bodenplatte im Innviertel: gedämmt, abgedichtet und bereit für Massiv- oder Fertighaus.

Eine Bodenplatte im Innviertel muss mit Böden zurechtkommen, die vom nassen Schlier bis zum trockenen Schotter reichen. Wir bauen Bodenplatten mit Dämmung und Abdichtung, frostsicher gegründet und passend zu Ihrem Grundstück. Ob darauf ein massives Haus von uns entsteht oder ein Fertighaus eines Herstellers, die Platte ist die Grundlage für alles, was folgt. Auf dieser Seite finden Sie Aufbau, Richtwerte pro m² und die Besonderheiten des Innviertler Baugrunds.

Projekt kostenlos anfragen
Seit 2016 als GmbH Über 28 Jahre Branchenerfahrung Ein Ansprechpartner bis belagsfertig Besichtigung vor Ort
Aufbau

Aus diesen Schichten besteht eine gedämmte Bodenplatte.

Eine Bodenplatte ist mehr als eine Schicht Beton. Ihr Aufbau entscheidet über Wärmeverluste, Feuchteschutz und Tragfähigkeit für die nächsten Jahrzehnte.

  • Humusabtrag und Aushub bis zur tragfähigen Schicht
  • Verdichteter Schotterkoffer als lastabtragender, frostsicherer Unterbau
  • Sauberkeitsschicht aus Unterbeton
  • Ganzflächige Wärmedämmung unter der Platte, meist aus XPS
  • Bewehrte Stahlbetonplatte nach Statik
  • Abdichtung gegen Bodenfeuchte, in Radonvorsorgegebieten konvektionsdicht
  • Frostschürze oder Streifenfundament, wo der Boden es verlangt
  • Aussparungen und Leerrohre für Kanal, Wasser und Strom nach Plan

Die Dämmung unter der Platte vermeidet Wärmebrücken. Laut Austrotherm ist mit 100 mm XPS bereits ein U-Wert von 0,30 W/m²K im Bodenbereich erreichbar, der Rand der Platte sollte dicker gedämmt werden als die Fläche. Wie stark Platte und Bewehrung sein müssen, legt die Statik fest, abhängig von Lasten und Boden.

Quelle: Austrotherm, Boden- und Deckendämmung

Frost und Boden

Frostsicher gründen: was der Innviertler Boden für die Bodenplatte bedeutet.

In Österreich kann die Frosttiefe im Schnitt mit 0,80 bis 1,20 m angenommen werden, je nach Frostperiode und Boden. Entscheidend ist, wie der Boden auf Frost reagiert. Bei frostsicherem Untergrund wie lehmfreiem Kies oder Sand reichen nach Beton-Marketing Österreich mindestens 50 cm Gründungstiefe. Enthält der Boden Lehm, Ton, Schluff oder Löss, muss die Fundamentsohle unter der Frosttiefe liegen.

Schlier und Deckenlehm im Hügelland

Im Inn- und Hausruckviertler Hügelland, also im Großteil der Bezirke Ried, Schärding und Grieskirchen, liegt Deckenlehm über Schlier. Diese Böden sind bindig und neigen zu Staunässe. Hier gründen wir die Platte über eine Frostschürze oder einen verdichteten Schotterkoffer bis zur Frosttiefe und sorgen für eine Drainage, damit sich kein Wasser unter der Platte sammelt.

Grundwasser am Inn und im Mattigtal

An den Inn-Terrassen bei Braunau und Schärding schwanken die Grundwasserstände stark. Im Mattigtal zwischen Mauerkirchen und Mattighofen liegt das Grundwasser laut Land OÖ nur etwa 1 bis 2 m unter Gelände. Gerade dort ist die Bodenplatte oft die bessere Alternative zum Keller, weil sie nicht ins Grundwasser reicht.

Schotter in der Welser Heide, Fels im Sauwald

Rund um Wels liegen trockene Schotterböden, die meist gut tragfähig sind. Im Sauwald nördlich von Schärding steht dagegen Gneis und Granit oft nahe der Oberfläche an. Das macht den Aushub aufwendiger, bietet aber einen festen Untergrund.

Quellen: Beton-Marketing Österreich, Keller bauen · Austrotherm · Land OÖ, Hügelland · Land OÖ, Inntal · Land OÖ, Mattigtal · Land OÖ, Unteres Trauntal · Land OÖ, Sauwald

Fertighaus

Bodenplatte für ein Fertighaus: das Fundament, das der Hersteller voraussetzt.

Fertighausfirmen liefern das Haus, das Fundament meist nicht. Ihre Preise gelten laut daibau.at in der Regel ab Oberkante Bodenplatte. Die Platte beauftragen Sie also separat, und sie muss exakt zum Haus passen.

Ein wachsender Markt

Laut Branchenradar stieg der Fertighausanteil an den Baubewilligungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Österreich von 14,8 % im Jahr 2023 auf 24,0 % im Jahr 2024. Entsprechend oft wird eine Platte für ein Fertighaus gebraucht.

Pläne des Herstellers

Grundlage sind die Fundamentpläne der Fertighausfirma: Maße, Anschlusspunkte für Kanal und Leitungen, Lage der Leerrohre und die Anforderungen an die Ebenheit. Wir stimmen uns direkt mit dem Hersteller ab, bevor betoniert wird.

Zeit zum Aushärten

Eine Fundamentplatte wird meist an einem Tag betoniert, der Beton braucht laut daibau.at aber rund 28 Tage zum Aushärten. Wann das Haus aufgestellt werden kann, gibt der Hersteller vor. Wir planen den Termin mit ihm gemeinsam.

Alles Weitere zu Toleranzen, Übergabe und Abstimmung mit dem Hersteller finden Sie unter Bodenplatte für Fertighaus.

Quellen: daibau.at, Schlüsselfertighäuser · solidbau.at, Branchenradar Fertigteilhäuser · daibau.at, Dauer Fertighausbau

Ihre Bodenplatte im Innviertel: Schicken Sie uns Grundstück und, falls vorhanden, die Pläne Ihres Fertighausherstellers. Kostenlos anfragen
Kosten pro m²

Was kostet eine Bodenplatte im Innviertel pro m²?

Für eine komplette Bodenplatte mit Aushub, Dämmung und Abdichtung nennt daibau.at 350 bis 590 € pro m². Bei 100 m² sind das rund 35.000 bis 58.600 €. Die Einzelpositionen zeigen, wo der Preis entsteht.

PositionRichtwert ÖsterreichWovon er abhängt
Bodenplatte komplett350 bis 590 € pro m²inklusive Aushub, Dämmung, Abdichtung
Stahlbetonplatte 20 cm125 bis 195 € pro m²Bewehrung, Betongüte
Stahlbetonplatte 25 cm160 bis 240 € pro m²Lasten, Statik
Stahlbetonplatte 30 cm195 bis 295 € pro m²Lasten, Statik
Dämmung unter der Platte35 bis 80 € pro m²Stärke, zwei Lagen 8 bis 12 cm
Unterbeton13 bis 21 € pro m²Fläche, Zugänglichkeit
Schotter und Aufschüttung35 bis 110 € pro m²Tragfähigkeit des Bodens
Streifenfundament180 bis 280 € pro lfmFrosttiefe, Boden

Richtwerte für Österreich, kein Angebot. Ihren Fixpreis erhalten Sie nach der Besichtigung. Ob die Werte mit oder ohne Umsatzsteuer gelten, gibt die Quelle nicht an. Eine ausführliche Aufschlüsselung finden Sie unter Bodenplatte Kosten.

Quelle: daibau.at, Fundamente und Bodenplatten (Stand 24.07.2026)

Abdichtung und Radon

Abdichtung und Radonschutz: warum der Bezirk zählt.

Fast ganz Oberösterreich ist nach der Radonschutzverordnung Radonvorsorgegebiet. Die einzige Ausnahme ist der Bezirk Ried im Innkreis. Für die Bezirke Braunau, Schärding, Grieskirchen und Wels heißt das: Beim Neubau sind bauliche Vorsorgemaßnahmen vorzusehen. Oberste Priorität hat laut Land OÖ die konvektionsdichte Ausführung der erdberührten Bauteile samt Anschlüssen und Durchdringungen. Die Bodenplatte ist genau dieser Bauteil.

Wer zusätzlich eine Radondrainage nach ÖNORM S 5280-2 einbauen lässt, erhält in Vorsorge- und Schutzgebieten vom Land eine Förderung von 500 €. Der Referenzwert der Verordnung liegt bei 300 Bq/m³ im Jahresmittel für Aufenthaltsräume.

Auch im Bezirk Ried planen wir die Platte dicht. Denn die gleiche Sorgfalt schützt gegen Bodenfeuchte, und eine dichte Platte lässt sich später nicht mehr nachbessern. Die Abdichtung erdberührter Bauteile mit Bahnen und Beschichtungen regelt in Österreich die ÖNORM B 3692.

Quellen: Radonschutzverordnung, BGBl. II Nr. 470/2020 · Land OÖ, Radon · Austrian Standards, ÖNORM B 3692

Ablauf

Von der Besichtigung bis zur fertigen Bodenplatte.

Eine Bodenplatte ist schnell betoniert. Die Arbeit davor entscheidet, ob sie passt.

Schritt 1

Besichtigung

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Gelände an und prüfen den Boden.

Schritt 2

Planung und Statik

Plattenstärke, Bewehrung, Dämmung und Gründung passend zu Boden und Haus.

Schritt 3

Aushub und Unterbau

Humus ab, Baugrube ausheben, den Schotter lagenweise verdichten.

Schritt 4

Dämmung und Leitungen

Unterbeton, Dämmplatten, Leerrohre und Anschlüsse kommen an ihre Stelle.

Schritt 5

Bewehrung und Kontrolle

Die Bewehrung wird verlegt, vor dem Betonieren prüfen wir Maße und Lage.

Schritt 6

Betonieren und Lagebefund

Betonieren und Nachbehandeln der Platte, danach folgt der Lagebefund.

  • Bei unklarem Boden empfehlen wir ein Bodengutachten, laut infina.at kostet es rund 500 bis 1.000 €.
  • Beim Fertighaus richten sich Plattenstärke, Bewehrung, Dämmung und Gründung nach den Plänen des Herstellers.
  • Bei Staunässe kommt zum Unterbau eine Drainage dazu.
  • Bei bewilligungspflichtigen Neubauten bestätigt der Bauführer nach dem Betonieren die richtige Lage zu den Grundgrenzen, erst dann darf weitergebaut werden.

Quellen: infina.at, Haus bauen Kosten · Oö. BauO 1994, § 40a (RIS)

Einsatzgebiet

Bodenplatten im ganzen Innviertel, in Grieskirchen und Wels.

Für eine Bodenplatte sind kurze Wege wichtig, weil Aushub, Bewehrung und Betonlieferung eng aufeinander folgen. Von Gobrechtsham sind es nach Mattighofen rund 31 km, nach Riedau rund 24 km, nach Peuerbach rund 40 km und nach Marchtrenk rund 58 km.

Quelle: OpenStreetMap, Routing ab Gobrechtsham

Bodenplatte in Ihrer Region

Alle Seiten zur Bodenplatte.

Hier finden Sie die Seiten für Ihren Bezirk, die Bodenplatte für Fertighäuser und die Kostenübersicht.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Bodenplatte im Innviertel.

Wie dick muss eine Bodenplatte sein?
Das legt die Statik fest, abhängig von Hauslast und Boden. Für die Kostenplanung nennt daibau.at Richtwerte für 20, 25 und 30 cm starke Platten. Eine pauschale Dicke versprechen wir nicht, weil der Innviertler Boden dafür zu unterschiedlich ist.
Brauche ich für die Bodenplatte ein Bodengutachten?
Nicht immer. Bei Hanglage, bei Verdacht auf Staunässe oder hohes Grundwasser und in Gebieten mit Rutschungsneigung raten wir dazu. Ob es nötig ist, sagen wir Ihnen nach der Besichtigung.
Ist eine Dämmung unter der Bodenplatte nötig?
Für ein beheiztes Haus ja. Neubauten in Oberösterreich müssen als Niedrigstenergiegebäude errichtet werden, die ganzflächige Dämmung unter der Platte vermeidet Wärmebrücken. Die Stärke ergibt sich aus dem Energieausweis.
Was bedeutet das Radonvorsorgegebiet für meine Bodenplatte?
In den Bezirken Braunau, Schärding, Grieskirchen und Wels muss die Platte als erdberührter Bauteil konvektionsdicht ausgeführt werden, inklusive aller Durchdringungen für Leitungen. Im Bezirk Ried gilt diese Vorgabe nicht. Eine zusätzliche Radondrainage fördert das Land OÖ mit 500 €.
Ist eine Bodenplatte günstiger als ein Keller?
Ja, eine gedämmte Bodenplatte ist deutlich günstiger, bietet aber keinen zusätzlichen Raum. Eine Entscheidungshilfe mit beiden Varianten finden Sie unter Keller oder Bodenplatte.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Formular, wir antworten in der Regel per E-Mail.

Quellen

Zahlen und Rechtsgrundlagen auf dieser Seite stammen aus diesen Quellen (abgerufen 17. Oktober 2026). Kostenangaben sind Richtwerte und kein Angebot: daibau.at, Fundamente und Bodenplatten · Austrotherm, Boden- und Deckendämmung · Beton-Marketing Österreich, Keller bauen · Land OÖ, Radon · RIS, Oö. Bauordnung 1994 · RIS, Oö. Bautechnikverordnung 2013 · solidbau.at, Branchenradar Fertigteilhäuser · OpenStreetMap

Anfrage

Erzählen Sie uns von Ihrer Bodenplatte im Innviertel.

Ein paar Angaben genügen, damit wir Ihr Projekt einschätzen können. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.

  1. Formular ausfüllenRund 2 Minuten, Pläne können Sie später nachreichen.
  2. Rückmeldung per E-MailWir melden uns mit ersten Fragen oder einem Terminvorschlag.
  3. Besichtigung vor OrtWir sehen uns Grundstück und Pläne gemeinsam an.
  4. Schriftliches AngebotMit klarem Leistungsumfang.
Das Formular wird geladenFalls nichts erscheint: Formular in neuem Fenster öffnen.
Lieber direkt?E-Mail schreibenTelefon: +43 664 1857057 (Mo bis Fr, 8 bis 17 Uhr)
Wer wir sind

Ein regionales Bauunternehmen mit Handschlagqualität.

Die 1A-Bauservice GmbH realisiert seit 2016 Bau- und Sanierungsprojekte im Innviertel, mit über 28 Jahren Erfahrung in der Branche. Unser Team aus ausgebildeten Fachkräften baut Häuser vom Fundament bis zur geschlossenen Hülle, dazu Keller, Bodenplatten, Pools sowie Erd- und Gartenarbeiten.

Passende Seiten

1A-Bauservice GmbH

Gobrechtsham 99
4912 Neuhofen im Innkreis
Mo bis Fr, 8 bis 17 Uhr
Anfrage senden
Kostenlos anfragen