Bungalow bauen im Innviertel: alles auf einer Ebene, ohne Stiege.

Wer einen Bungalow bauen will im Innviertel, denkt meist an später: keine Stiege, kurze Wege, ein Haus, in dem man auch mit 80 noch gut zurechtkommt. Der Preis dafür ist Fläche. Ein ebenerdiges Haus braucht eine größere Bodenplatte, ein größeres Dach und mehr Grundstück als ein zweigeschoßiges Haus mit gleicher Wohnfläche. Die 1A-Bauservice GmbH aus Gobrechtsham plant und baut Ihren Bungalow vom Fundament bis zur geschlossenen Hülle und zeigt Ihnen vorher ehrlich, wo die Mehrkosten liegen.

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Für wen sich ein Bungalow eignet

Ein Haus ohne Stiege passt in drei Lebenslagen besonders gut.

Wohnen bis ins hohe Alter

Wer das Haus behalten will, erspart sich mit einem Bungalow den späteren Treppenlift oder Umzug. Schlafzimmer, Bad und Küche liegen auf der Ebene des Eingangs.

Familien mit kleinen Kindern

Keine Stiege heißt kein Treppenschutzgitter und kein Sturzrisiko. Vom Wohnraum geht es direkt in den Garten, und die Kinderzimmer sind in Hörweite.

Bauherren mit genug Grund

Im Innviertel haben viele Familien geerbten oder günstig gekauften Grund, auf dem Fläche kein Engpass ist. Dort spielt der Bungalow seine Stärken aus.

Der größte Kostentreiber

Warum beim Bungalow die Bodenplatte so ins Gewicht fällt.

Bei einem ebenerdigen Haus steht die gesamte Wohnfläche auf dem Fundament. Damit wächst die Platte im gleichen Maß wie das Haus.

daibau nennt als Richtwert für eine Bodenplatte samt Aushub, Dämmung und Abdichtung 350 bis 590 € pro m². Für einen Bungalow mit 140 m² Plattenfläche ergibt das nach unserer Rechnung rund 49.000 bis 82.600 €. Ein zweigeschoßiges Haus mit gleicher Wohnfläche steht auf etwa der halben Fläche, die Platte kostet dann rund 24.500 bis 41.300 €. Dieselbe Logik gilt für das Dach: Beim Bungalow deckt es die volle Wohnfläche ab.

Dazu kommt der Rand. Je größer die Grundfläche, desto länger der Umfang, und am Umfang braucht die Platte eine frostsichere Gründung, etwa über Streifenfundamente oder eine Frostschürze. Die Frosttiefe liegt in Österreich laut Austrotherm im Mittel bei 0,80 bis 1,20 m. Für Streifenfundamente nennt daibau 180 bis 280 € pro Laufmeter.

Für den Bungalow insgesamt gibt daibau als Richtwert 2.000 bis 2.800 € pro m² an, für ein nicht unterkellertes Haus mit Walmdach und ohne Bodenplatte. Die Platte kommt also noch dazu. Richtwerte für Österreich, kein Angebot. Ihren Fixpreis erhalten Sie nach der Besichtigung. Alle Posten im Detail finden Sie unter Bungalow bauen: Kosten.

Quellen: daibau.at, Fundamente und Bodenplatten (Stand 24.07.2026) · daibau.at, Baukostenrechner Neubau · Austrotherm, Boden- und Deckendämmung. Umsatzsteuer in den Quellen nicht angegeben.

Ihr Bungalow: Schicken Sie uns Grundstücksgröße und Wunschfläche, wir sagen Ihnen, ob ein ebenerdiges Haus gut darauf passt. Kostenlos anfragen
Im Vergleich

Bungalow oder zweigeschoßiges Haus: die Unterschiede bei gleicher Wohnfläche.

Keine der beiden Bauformen ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist, was Ihnen wichtiger ist: Barrierefreiheit oder Grundstücksfläche.

KriteriumBungalowZweigeschoßiges Haus
Bodenplattevolle Wohnflächeetwa die Hälfte
Dachflächegroßdeutlich kleiner
Stiegekeinenötig, kostet Wohnfläche
Barrierefreiheitvon Haus aus gegebennur mit Lift oder Erdgeschoßlösung
Grundstücksbedarfhochgeringer
Garten pro m² Grundwenigermehr
Erweiterung späterseitlich, wenn Platz bleibteher nach oben schwierig

Wenn Ihr Grundstück knapp ist, lohnt sich ein Blick auf das Stockhaus. Wer zwischen beiden schwankt, findet beim Einfamilienhaus die Grundsatzfragen zu Keller, Bodenplatte und Ausbaustufe.

Grundstück

Wie viel Grund ein Bungalow braucht und was der Bebauungsplan dazu sagt.

Die Oö. Bauordnung sieht für einen Bauplatz in der Regel mindestens 500 m² vor (§ 6). Für einen Bungalow ist das oft knapp, denn neben der großen Grundfläche brauchen Sie die Abstände: Soweit der Bebauungsplan nichts anderes festlegt, steht das Haus mindestens 3 m von der Nachbargrundgrenze entfernt, gemessen von der fertigen Außenwand (§ 40 Oö. BauTG 2013). Manche Bebauungspläne begrenzen zusätzlich die bebaubare Fläche. Fragen Sie deshalb am Gemeindeamt nach, bevor Sie einen Grundriss festlegen.

Mehr Grundstück kostet Geld. Statistik Austria nennt für bebaubare Grundstücke in Oberösterreich 2025 einen Durchschnitt von 139 Euro pro m², im Bezirk Ried im Innkreis 88,2 Euro. 100 m² zusätzlicher Grund bedeuten damit nach unserer Rechnung rund 13.900 Euro im Landesschnitt oder rund 8.820 Euro im Bezirk Ried.

Garage und Carport neben dem Bungalow

Eine Garage darf unter bestimmten Bedingungen auch im Abstandsbereich stehen: unter anderem ohne betriebliche Nutzung, mit höchstens 15 m zugewandter Länge, höchstens 3 m Traufenhöhe und höchstens 7 m Gesamthöhe (§ 41 Abs. 1 Z 5 Oö. BauTG 2013). Vor dem Garagentor sind in der Regel 5 m Stauraum zur Straße vorzusehen (§ 43 Abs. 5). Nebengebäude dürfen zusammen höchstens 10 % der Bauplatzfläche und bei Wohnhäusern höchstens 100 m² einnehmen (§ 42).

Quellen: RIS, Oö. Bauordnung 1994 · RIS, Oö. Bautechnikgesetz 2013 · Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025 · Statistik Austria, Baugrundstückspreise 2025

Barrierefrei planen

Woran ein wirklich barrierefreier Bungalow schon im Plan zu erkennen ist.

Ebenerdig allein heißt noch nicht barrierefrei. Was später den Alltag erleichtert, muss schon im Plan stehen, denn nachrüsten ist teuer. Diese Punkte legen wir mit Ihnen im Einreichplan fest:

  • Schwellenloser Zugang vom Parkplatz bis zur Haustür, ohne Stufen
  • Fußbodenhöhe innen und Terrassenniveau aufeinander abgestimmt
  • Breite Türen und Gänge, damit später ein Rollator oder Rollstuhl Platz hat
  • Bad mit bodengleicher Dusche und Bewegungsfläche vor WC und Waschtisch
  • Schlafzimmer in direkter Nähe zum Bad
  • Wandaufbau, der spätere Haltegriffe tragen kann
Förderung: Die Wohnbauförderung OÖ gewährt für barrierefreie Errichtung einen Zuschlag. In der Standard-Eigenheimförderung sind das 5.000 Euro mehr förderbares Darlehen beziehungsweise 1.000 Euro Zuschuss, in der Förderaktion 1,5 % ebenfalls 5.000 Euro zusätzliches Darlehen. Für diesen Zuschlag verlangt das Land einen energetischen Befund. Details unter Wohnbauförderung OÖ Neubau.

Quellen: RIS, Oö. Bautechnikverordnung 2013 · RIS, Oö. Eigenheim-Verordnung 2018 · Land OÖ, Förderaktion 1,5 % · Land OÖ, Eigenheimförderung

Viel Fläche am Boden

Große erdberührte Fläche: Radon und Staunässe beim Bungalow.

Ein Bungalow hat im Verhältnis zur Wohnfläche besonders viel Kontakt zum Erdreich. Damit wird die Ausführung der Bodenplatte wichtiger als bei jedem anderen Haustyp. In den Bezirken Braunau am Inn und Schärding sind alle Gemeinden Radonvorsorgegebiet, im Bezirk Ried im Innkreis gilt diese Einstufung nicht. Im Vorsorgegebiet sind beim Neubau bauliche Maßnahmen vorzusehen; das Land Oberösterreich nennt als oberste Priorität die konvektionsdichte Ausführung der erdberührten Bauteile, Anschlüsse und Durchdringungen. Eine Radondrainage nach ÖNORM S 5280-2 fördert das Land in Vorsorge- und Schutzgebieten mit 500 Euro.

Im Hügelland zwischen Ried und dem Hausruck liegen über dem Schlier oft Deckenlehme, auf denen sich Staunässe bildet. Für die große Platte eines Bungalows planen wir deshalb einen tragfähigen, gut entwässerten Unterbau und eine durchgehende Dämmung, damit unter dem Wohnraum keine kalte, feuchte Zone entsteht.

Quellen: Radonschutzverordnung, BGBl. II Nr. 470/2020 · Land OÖ, Radon · Land OÖ, Inn- und Hausruckviertler Hügelland

So bauen wir Ihren Bungalow

Vom ersten Termin bis zur geschlossenen Hülle.

Schritt 1

Besichtigung

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Gelände gemeinsam mit Ihnen an.

Schritt 2

Grundriss und Dach

Wir klären mit Ihnen Grundriss, Dachform und die gewünschte Ausbaustufe.

Schritt 3

Einreichplan

Einreichplan und Energieausweis samt barrierefreien Details.

Schritt 4

Erdarbeiten und Platte

Humus ab, Unterbau, frostsicherer Rand, Dämmung und die Bodenplatte.

Schritt 5

Wände und Dach

Massive Wände, Decke und Dachkonstruktion bis zum dichten Dach.

Schritt 6

Fenster und Übergabe

Bei belagsfertig setzen wir Fenster und Außentüren und übergeben die Hülle.

  • Mit dem Einreichplan begleiten wir Sie bis zur Baubewilligung oder Baufreistellung.
  • Erdarbeiten und Bodenplatte sind beim Bungalow der aufwendigste Schritt.
  • Massiv gebaut werden Außen- und Innenwände. Das Dach wird als Walm-, Sattel- oder Flachdach ausgeführt.
  • Die geschlossene Hülle ist bereit für Estrich, Innenputz und Haustechnik durch Ihre Wunschbetriebe oder unsere Partner.
Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Bungalow im Innviertel.

Ist ein Bungalow teurer als ein zweigeschoßiges Haus?
Bei gleicher Wohnfläche meist ja, weil Bodenplatte und Dach etwa doppelt so groß sind und oft mehr Grundstück nötig ist. Dafür entfallen Stiege und Obergeschoßdecke. Wie stark sich das bei Ihnen auswirkt, hängt von Grundriss und Baugrund ab; das rechnen wir nach der Besichtigung durch.
Kann man einen Bungalow auch unterkellern?
Ja, technisch ist das kein Problem. Ein Keller unter der vollen Grundfläche wird bei einem Bungalow aber groß und entsprechend teuer. Oft reicht eine Teilunterkellerung für die Technik oder ein Abstellraum im Erdgeschoß. Was bei Ihrem Boden sinnvoll ist, klären wir vor Ort.
Kann ich bei einem Bungalow später das Dach ausbauen?
Nur, wenn Dachneigung und Raumhöhe das zulassen. In Wohngebäuden mit nur einer Wohnung verlangt die Oö. Bautechnikverordnung in ausgebauten Dachräumen mindestens 2,20 m lichte Raumhöhe. Ein solcher Ausbau kann je nach Umfang anzeige- oder bewilligungspflichtig sein. Wenn Sie das offenhalten wollen, planen wir Dachform und Decke von Anfang an darauf.
Gibt es in Oberösterreich Förderung für barrierefreies Bauen?
Ja, die Wohnbauförderung OÖ kennt einen Zuschlag für barrierefreie Errichtung, in der Standard-Eigenheimförderung 5.000 Euro Darlehen beziehungsweise 1.000 Euro Zuschuss. Dafür ist ein energetischer Befund nötig. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden.
Bauen Sie Bungalows auch in Braunau und Schärding?
Ja. Unser Sitz ist Gobrechtsham bei Neuhofen im Innkreis, von dort arbeiten wir in den Bezirken Ried im Innkreis, Braunau am Inn und Schärding, dazu in Grieskirchen und Wels. In Braunau und Schärding planen wir die Radonvorsorge an der Bodenplatte von Anfang an mit ein.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Formular, wir antworten in der Regel per E-Mail.

Quellen

Zahlen und Rechtsgrundlagen auf dieser Seite stammen aus diesen Quellen (abgerufen 17. Oktober 2026). Kostenangaben sind Richtwerte und kein Angebot: daibau.at, Baukostenrechner Neubau (Bungalow) · daibau.at, Fundamente und Bodenplatten · Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025 · RIS, Oö. Bauordnung 1994 · RIS, Oö. Bautechnikgesetz 2013 · RIS, Oö. Bautechnikverordnung 2013 · RIS, Oö. Eigenheim-Verordnung 2018 · Land OÖ, Radon

Anfrage

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Grundstücksgröße, gewünschte Wohnfläche und ob Sie barrierefrei bauen wollen, genügen für den Anfang. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.

  1. Formular ausfüllenRund 2 Minuten, Pläne können Sie später nachreichen.
  2. Rückmeldung per E-MailWir melden uns mit ersten Fragen oder einem Terminvorschlag.
  3. Besichtigung vor OrtWir sehen uns Grundstück und Pläne gemeinsam an.
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Die 1A-Bauservice GmbH realisiert seit 2016 Bau- und Sanierungsprojekte im Innviertel, mit über 28 Jahren Erfahrung in der Branche. Unser Team aus ausgebildeten Fachkräften baut Häuser vom Fundament bis zur geschlossenen Hülle, dazu Keller, Bodenplatten, Pools sowie Erd- und Gartenarbeiten.

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