Einfahrt herstellen lassen im Innviertel: was unter dem Belag liegt, entscheidet.
Wer eine Einfahrt herstellen lassen will, sieht am Ende den Belag. Ob die Einfahrt nach fünf Wintern noch eben ist, entscheidet aber, was darunter liegt: der Aushub, der verdichtete Unterbau und die Entwässerung. Genau darauf liegt unser Schwerpunkt. Wir übernehmen im Innviertel Erdarbeiten, Unterbau und Wasserableitung für Ihre Einfahrt, die Oberfläche legen wir nach Absprache mit Ihnen fest.
Einfahrt kostenlos anfragenDrei Gründe, warum Einfahrten nach wenigen Jahren absacken.
Spurrinnen, gebrochene Steine, Pfützen vor dem Garagentor: Fast immer liegt die Ursache nicht im Belag, sondern im Untergrund.
Zu wenig Tragschicht
Eine Einfahrt trägt jahrelang das Gewicht von Fahrzeugen. Wird zu wenig ausgehoben oder der Schotter nicht lagenweise verdichtet, gibt der Unterbau unter der Last nach, und der Belag folgt.
Wasser ohne Abfluss
Bleibt Regenwasser im Unterbau stehen, weicht der Boden auf und friert im Winter. Das hebt Steine und reißt Asphalt. Gefälle und Ableitung sind deshalb keine Nebensache.
Frost im Boden
In Österreich liegt die durchschnittliche Frosttiefe laut Fachbroschüren bei 0,80 bis 1,20 m. Frostempfindliche, lehmige Böden direkt unter dem Belag verformen sich, wenn sie gefrieren und tauen.
Quelle: Beton-Marketing Österreich, Keller bauen plus (2011)
So entsteht der Unterbau Ihrer Einfahrt.
Die Schritte sind bei jeder Einfahrt ähnlich, die Schichtdicken hängen vom Boden und von der Belastung ab. Bei Lieferwagen oder Traktor wird stärker aufgebaut als für einen Pkw.
Höhen festlegen
Wir legen fest, wie hoch die Einfahrt an Haus, Garage und Straße liegen muss.
Gefälle planen
Wir planen, wohin das Wasser fließt, damit keines zum Haus hin läuft.
Ausheben
Humus und nicht tragfähiger Boden kommen heraus, Überschuss fährt ab.
Tragschicht verdichten
Frostsicherer Schotter in Lagen, jede mit Rüttelplatte oder Walze verdichtet.
Entwässerung herstellen
Rinnen, Einlaufschächte oder Sickeranlagen, wo sich Wasser sammelt.
Belag nach Absprache
Pflaster, Asphalt, Rasengitter oder Kies: das legen wir vorab gemeinsam fest.
- Humus kann im Garten wiederverwendet werden.
- Bei Bedarf kommt unter den Schotter ein Vlies als Trennlage.
- Wasser sammelt sich etwa vor dem Garagentor oder am Tiefpunkt der Einfahrt.
- Wer den Belag ausführt, legen wir ebenfalls vorab gemeinsam fest.
Wohin mit dem Regenwasser? Entwässerung auf Innviertler Böden.
Eine befestigte Einfahrt sammelt bei jedem Regen viel Wasser. Wohin es fließt, hängt im Innviertel stark vom Untergrund ab. Im Inn- und Hausruckviertler Hügelland liegen laut Land Oberösterreich vor allem Schlier und Deckenlehm, beide nehmen Wasser nur langsam auf, Staunässe ist verbreitet. Eine Versickerung direkt neben der Einfahrt funktioniert dort oft schlecht. Auf den Schotterterrassen entlang von Inn, Salzach und Mattig versickert Wasser dagegen gut.
Daraus ergibt sich, welche Lösung passt: ein Gefälle zur Wiese, eine Rinne mit Anschluss an eine Sickeranlage, oder eine durchlässige Oberfläche wie Rasengitter oder Kies. Ob und wie Oberflächenwasser in einen Kanal eingeleitet werden darf, regelt Ihre Gemeinde. Klären Sie das vor dem Bau, wir planen die Ableitung entsprechend.
Wann eine Bauanzeige nötig wird
Größere Bodenversiegelungen durch Asphaltieren oder Betonieren sind in Oberösterreich ab insgesamt mehr als 1.000 m² anzeigepflichtig. Der Gemeinderat kann diese Grenze per Verordnung auf bis zu 250 m² herabsetzen (§ 25 Abs. 1 Z 13 Oö. BauO 1994). Für eine normale Hauseinfahrt wird die Grenze selten erreicht, auf großen Höfen und Betriebsflächen lohnt sich die Nachfrage beim Gemeindeamt.
Quellen: Land OÖ, Inn- und Hausruckviertler Hügelland · Oö. Bauordnung 1994
Einfahrt an die Straße anschließen: Wer zustimmen muss.
Die Einfahrt endet nicht an der Grundgrenze. Wo sie an eine öffentliche Straße anschließt, braucht es die Zustimmung der Straßenverwaltung. Diese Regeln aus dem Oö. Straßengesetz und dem Oö. Bautechnikgesetz sind die wichtigsten.
| Situation | Regel | Fundstelle |
|---|---|---|
| Zufahrt an eine Gemeindestraße | Zustimmung der Gemeinde als Straßenverwaltung | § 20 Abs. 3 Oö. Straßengesetz 1991 |
| Zufahrt an eine Landesstraße im Ortsgebiet | Zustimmung der Straßenverwaltung des Landes, Ansuchen über die zuständige Straßenmeisterei | § 20 Abs. 1 Oö. Straßengesetz 1991 |
| Zufahrt an eine Landesstraße außerhalb des Ortsgebiets | nur, wenn die Aufschließung wirtschaftlich vertretbar nur so möglich ist | § 20 Abs. 2 Oö. Straßengesetz 1991 |
| Anlagen nahe der Straße | Bauwerke und Anlagen innerhalb von 8 m neben dem Straßenrand, bei ehemaligen Bundesstraßen 15 m, nur mit Zustimmung | § 18 Abs. 1 und § 40a Abs. 3 Z 3 Oö. Straßengesetz 1991 |
| Garagentor oder Schranken | Stauraum von mindestens 5 m zur Grenze der öffentlichen Verkehrsfläche, mit Ausnahmen | § 43 Abs. 5 und 6 Oö. BauTG 2013 |
Die Kosten für Bau, Erhaltung und Änderung des Anschlusses trägt grundsätzlich der Grundeigentümer (§ 20 Abs. 4 und 5 Oö. Straßengesetz). Für Zufahrten an Landesstraßen gibt es beim Land Oberösterreich ein eigenes Formular. Bei einem Neubau werden Verlauf, Breite und Höhenlage privater Zufahrten häufig schon in der Baubewilligung festgelegt (§ 35 Abs. 4 Oö. BauO 1994).
Quellen: Oö. Straßengesetz 1991, RIS · Land OÖ, Straßenverwaltung · Oö. Bautechnikgesetz 2013
Was kostet es, eine Einfahrt herstellen zu lassen?
Der Unterbau macht einen großen Teil der Kosten aus und ist der Teil, an dem man am wenigsten sparen sollte. Diese Richtwerte zeigen die Größenordnung.
| Position | Richtwert Österreich | Hinweis |
|---|---|---|
| Unterbau: Aushub, Abfuhr, Tragschicht, Verdichtung | 65 bis 160 € pro m² | je nach Boden und Schichtdicke |
| Einfahrt ausbaggern | 25 bis 45 € pro m² | ohne Unterbau |
| Tragschicht 10 cm | 11 bis 30 € pro m² | je Schicht |
| Zum Vergleich: Einfahrt gepflastert gesamt | 110 bis 240 € pro m² | alle Arbeitsschritte |
| Zum Vergleich: Asphalt mit kompletter Bodenvorbereitung | 100 bis 150 € pro m² | zweischichtig |
Richtwerte für Österreich, kein Angebot. Ihren Fixpreis erhalten Sie nach der Besichtigung. Die Quellen geben nicht an, ob Umsatzsteuer enthalten ist. Entwässerungsrinnen und Sickeranlagen kommen je nach Lösung dazu.
Quellen: daibau.at, Pflasterung (Stand 29.06.2026) · daibau.at, Asphaltierung
Welcher Belag zu Ihrer Einfahrt passt.
Die Oberfläche legen wir gemeinsam fest. Ob wir sie selbst herstellen oder ein Fachbetrieb, klären wir je nach Belag und Umfang.
Pflaster
Beton- oder Naturstein, langlebig und reparierbar, da Steine tauschbar sind. Braucht ein ebenes, gut verdichtetes Bett.
Asphalt
Fugenlos, leicht zu räumen, auf großen Flächen oft günstig. Wasser fließt vollständig ab und muss gezielt abgeleitet werden.
Rasengitter oder Kies
Wasserdurchlässig und natürlicher im Bild. Gut für Stellplätze, weniger angenehm für Schneeräumung und viel befahrene Flächen.
Häufige Fragen zur Einfahrt im Innviertel.
Pflastern Sie die Einfahrt auch?
Wie tief muss für eine Einfahrt ausgehoben werden?
Brauche ich für die Einfahrt eine Genehmigung?
Kann die Einfahrt gleich beim Hausbau gemacht werden?
Was passiert mit dem Aushub?
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Formular, wir antworten in der Regel per E-Mail.
Zahlen und Rechtsgrundlagen auf dieser Seite stammen aus diesen Quellen (abgerufen 17. Oktober 2026). Kostenangaben sind Richtwerte und kein Angebot: Oö. Straßengesetz 1991, RIS (Fassung vom 17.10.2026) · Oö. Bauordnung 1994, RIS (Fassung vom 17.10.2026) · Oö. Bautechnikgesetz 2013, RIS · daibau.at, Pflasterung (Stand 29.06.2026) · daibau.at, Asphaltierung · Land OÖ, Straßenverwaltung
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Ein regionales Bauunternehmen mit Handschlagqualität.
1A-Bauservice GmbH ist seit 2016 als GmbH tätig und hat über 28 Jahre Erfahrung in der Branche. Von Gobrechtsham aus übernehmen wir Erdarbeiten, Fundamente und Rohbauten im ganzen Innviertel.